So finden Sie die passende Wallbox für Ihr E-Auto

Immer mehr Menschen entscheiden sich für ein E-Auto – damit stellt sich unweigerlich die Frage: Wie lade ich mein E-Auto zu Hause sicher, schnell und kostengünstig? Die Antwort lautet: mit einer eigenen Wallbox. Aber welche Wallbox ist die richtige für Ihr Zuhause? Und was sollten Sie beim Kauf, bei der Auswahl und bei der Installation unbedingt beachten? In diesem Ratgeber finden Sie alle wichtigen Informationen, damit Sie die optimale Ladelösung für Ihr E-Auto finden.

Gleich vorweg: Unsere Empfehlung

Für alle, die es eilig haben und auf der Suche nach einer Wallbox-Empfehlung für zuhause sind: unser Top-Favorit unter den Ladelösungen im privaten Bereich ist der go-e Charger Gemini.

Der go-e Charger ist derzeit einer der beliebtesten Heimladelösungen in Deutschland und die ideale Wallbox für alle, die ihr E-Auto sicher, schnell und flexibel zuhause laden möchten. Mit einer Ladeleistung von bis zu 22 kW ermöglicht er zügiges Laden und passt sich dank einstellbarer Leistung an unterschiedliche Hausanschlüsse an – auch an einphasige Netze.

Besonders praktisch: Der go-e Charger Gemini ist nicht nur als stationäre Wallbox verfügbar, sondern in der Variante Gemini flex auch mobil einsetzbar. Einfach an eine CEE-Drehstromsteckdose anschließen, und schon kann das Laden unterwegs beginnen – perfekt für Reisen oder den Zweitwohnsitz.

Die Bedienung erfolgt intuitiv über die kostenlose App, mit der Sie Ladevorgänge starten, Zeitpläne einstellen und den Stromverbrauch überwachen können. Smarte Funktionen wie PV-Überschussladen und dynamisches Lastmanagement ermöglichen eine optimale Nutzung von Solarstrom und reduzieren die Stromkosten. Sicherheit bietet der go-e Charger Gemini durch eine RFID-Zugangskontrolle, einen integrierten Fehlerstromsensor und ein wetterfestes Gehäuse (IP65), das auch die Installation im Freien erlaubt.

Kurz gesagt: Der go-e Charger Gemini ist eine moderne, zukunftssichere Wallbox, die höchsten Ansprüchen gerecht wird – ideal für Ihr Zuhause. Hier finden Sie unsere aktuellen Angebote zum go-e Charger Gemini.

Warum eine Wallbox für Zuhause Sinn macht

Grundsätzlich lässt sich ein Elektroauto zwar auch an einer gewöhnlichen Haushaltssteckdose (Schuko-Steckdose) laden. Das ist jedoch weder effizient noch langfristig empfehlenswert. Haushaltssteckdosen sind nicht für die hohe Dauerlast von mehreren Stunden Ladezeit ausgelegt. Überhitzungen oder sogar Kabelbrände können im schlimmsten Fall die Folge sein.

Eine Wallbox dagegen ist speziell für das sichere und komfortable Laden von E-Autos konzipiert. Sie ermöglicht eine kontrollierte und regulierte Energieabgabe und sorgt dafür, dass die Leitungen nicht überlastet werden. Außerdem laden Sie mit einer Wallbox deutlich schneller als an einer Schuko-Steckdose – je nach Modell bis zu fünf- oder zehnmal schneller.

Die Vorteile einer Wallbox im Überblick:

  • Sicheres Laden ohne Überlastung Ihrer Hausinstallation
  • Kürzere Ladezeiten dank höherer Ladeleistung
  • Komfortables und jederzeit verfügbares Laden zu Hause
  • Möglichkeit zur Integration von Photovoltaikanlagen oder Lastmanagementsystemen
  • Zugriff auf smarte Funktionen wie App-Steuerung oder Ladehistorie

Welche Ladeleistung sollte die Wallbox haben?

Eines der wichtigsten Kriterien bei der Auswahl einer Wallbox ist die Ladeleistung. Diese bestimmt, wie schnell Ihr E-Auto zu Hause geladen werden kann. Gängig sind Wallboxen mit 11 kW oder 22 kW Ladeleistung. Doch welche Variante ist die richtige für Sie?

11 kW Wallbox – die beliebteste Wahl

Die meisten E-Autos in Europa sind mit einem Onboard-Lader ausgestattet, der maximal 11 kW AC-Ladeleistung unterstützt. Mit einer 11 kW Wallbox laden Sie Ihr Fahrzeug in der Regel innerhalb von fünf bis acht Stunden vollständig auf. Diese Ladeleistung reicht für den täglichen Bedarf vollkommen aus, wenn Sie beispielsweise über Nacht oder während der Arbeitszeit laden.

Ein weiterer Vorteil: Eine 11 kW Wallbox muss in Deutschland lediglich beim Netzbetreiber angemeldet werden. Eine Genehmigung ist nicht notwendig. Dadurch entfällt zusätzlicher bürokratischer Aufwand.

22 kW Wallbox – für besondere Anforderungen

Wenn Ihr Elektroauto für eine Ladeleistung von 22 kW ausgelegt ist (zum Beispiel ein Renault ZOE), könnte sich auch eine 22 kW Wallbox lohnen. Sie halbiert in etwa die Ladezeit im Vergleich zu einer 11 kW Wallbox. Beachten Sie jedoch: Eine 22 kW Wallbox muss vor Inbetriebnahme vom Netzbetreiber genehmigt werden. Das bedeutet zusätzliche Prüfungen und potenzielle Anforderungen an Ihren Hausanschluss.

Auch wenn Ihr aktuelles Fahrzeug "nur" mit 11 kW lädt, kann eine 22 kW Wallbox als zukunftssichere Lösung sinnvoll sein, falls Sie in den kommenden Jahren ein E-Auto mit höherer Ladeleistung anschaffen oder zwei Fahrzeuge parallel laden möchten.

Mobile oder stationäre Wallbox?

Eine weitere Überlegung betrifft die Art der Wallbox: stationär oder mobil? Beide Varianten haben ihre Vor- und Nachteile.

Option 1: Stationäre Wallbox

Stationäre Wallboxen werden fest an einem Platz montiert, zum Beispiel an der Hauswand oder an einer Stele in der Einfahrt. Sie sind meist günstiger in der Anschaffung und ermöglichen oft eine bessere Einbindung in ein Energiemanagementsystem oder die PV-Anlage. Sie werden direkt an einer eigenen Zuleitung angeschlossen und sind fix mit der Hauselektrik verbunden.

Option 2: Mobile Wallbox

Mobile Wallboxen, wie der go-e Charger Gemini flex, können flexibel an unterschiedlichen Orten eingesetzt werden. Sie lassen sich an einer roten CEE-Steckdose (Drehstrom) anschließen und sind ideal, wenn Sie viel reisen oder bei Freunden und Familie laden möchten. Der Nachteil: Sie benötigen für die mobile Wallbox immer eine passende Steckdose am jeweiligen Standort. Wenn bei Ihnen bereits eine rote Starkstromsteckdose vorhanden ist, ist eine tragbare Wallbox jedenfalls eine kostengünstige Alternative zu einer stationären Version.

Welche Funktionen sollte eine moderne Wallbox haben?

Moderne Wallboxen bieten oft zahlreiche smarte Zusatzfunktionen, die den Komfort und die Effizienz beim Laden erhöhen können. Achten Sie bei der Auswahl auf folgende Optionen:

  • Integriertes Ladekabel oder Steckdose: Modelle mit fest integriertem Kabel sind besonders komfortabel, da Sie nicht jedes Mal ein separates Kabel aus dem Kofferraum holen müssen. Achten Sie auf die passende Kabellänge, damit Sie Ihr Fahrzeug bequem erreichen.
  • App-Steuerung: Mit einer App können Sie den Ladevorgang steuern, Ladezeiten planen oder den Stromverbrauch überwachen. Bei dynamischen Stromtarifen kann sich das besonders lohnen.
  • RFID-Zugangskontrolle: Vor allem bei öffentlich zugänglichen Wallboxen oder in Mehrfamilienhäusern sinnvoll. Nur berechtigte Personen können die Wallbox freischalten.
  • PV-Überschussladen: Wenn Sie eine Photovoltaikanlage besitzen, können Sie den überschüssigen Solarstrom direkt für das Laden Ihres E-Autos verwenden. Das spart Stromkosten und erhöht den Eigenverbrauch.
  • Lastmanagement: Besonders bei mehreren Ladepunkten wichtig, um die verfügbare Anschlussleistung optimal zu verteilen und Überlastungen zu vermeiden.

Wo sollte die Wallbox installiert werden?

Der Standort der Wallbox sollte so gewählt sein, dass Sie Ihr Fahrzeug bequem anschließen können. Beliebte Orte sind:

Wenn die Wallbox im Freien installiert wird, achten Sie darauf, dass das Modell wetterfest (mindestens Schutzklasse IP54) ist. Auch ein vandalismussicheres Gehäuse ist in solchen Fällen sinnvoll. Ebenso erhältlich sind Wetterschutzdächer, die die Ladestation vor Wind und Wetter schützen.

Installation durch Fachbetriebe – Pflicht und sinnvoll

Die Installation einer Wallbox darf ausschließlich von einem zertifizierten Elektrofachbetrieb durchgeführt werden. Der Elektriker prüft, ob die bestehende Hausinstallation für den zusätzlichen Energiebedarf ausgelegt ist. Gegebenenfalls müssen Anpassungen am Sicherungskasten oder dem Hausanschluss vorgenommen werden.

Einige Anbieter bieten Komplettpakete an, inklusive Installations-Check und Einbau. Die Preise für die Installation liegen je nach Aufwand zwischen 800 € und 2.000 €. Je nach Gegebenheiten vor Ort und individuellen Anforderungen kann der Preis auch darüber liegen. Hier erhalten Sie schnell und unkompliziert ein kostenloses Angebot von einem E-Fachbetrieb in Ihrer Nähe.

Was kostet eine Wallbox für zuhause?

Die reinen Anschaffungskosten einer Wallbox variieren je nach Hersteller, Ausstattung und Ladeleistung. Einfache Modelle starten bei rund 500 €, leistungsfähigere Wallboxen mit smarten Funktionen kosten bis zu 2.000 €. Hinzu kommen die Installationskosten sowie eventuell zusätzliche Kosten für Erdarbeiten, Kabelverlegung oder die Aufrüstung der Hauselektrik.

Preisbeispiel:

  • Wallbox (11 kW): 500 €
  • Installation durch Fachbetrieb: 1.100 €
  • Gesamtkosten: ca. 1.600 €

Förderprogramme sind derzeit in einigen Bundesländern und bei bestimmten Energieversorgern erhältlich. Fragen Sie Ihren Netzbetreiber oder die KfW nach aktuellen Möglichkeiten.

Welche Hersteller und Modelle sind empfehlenswert?

Zuverlässige Wallbox-Hersteller, die sich in Tests von ADAC und Stiftung Warentest bewährt haben, sind unter anderem:

  • go-e Charger: flexibel, mobil, App-Steuerung, PV-Überschussladen möglich
  • Heidelberg: einfache, robuste Lösung für 11 kW
  • KEBA: modular erweiterbar, auch für dynamisches Lastmanagement
  • Pulsar: kompakt, mit App und RFID-Funktion
  • Easee: smarte Wallbox mit dynamischem Lastmanagement

Welche Wallbox ist nun die richtige für Ihr Zuhause?

Wenn Sie ein Elektroauto zu Hause laden möchten, führt kaum ein Weg an einer eigenen Wallbox vorbei. Sie profitieren von mehr Sicherheit, kürzeren Ladezeiten und zusätzlichen Komfortfunktionen. Welche Wallbox die richtige ist, hängt von Ihren individuellen Anforderungen ab: Ladeleistung, Standort, gewünschte Features und Budget spielen eine entscheidende Rolle.

Für die meisten Haushalte reicht eine 11 kW Wallbox aus. Wenn Sie jedoch planen, Ihre PV-Anlage einzubinden oder mehrere Fahrzeuge zu laden, lohnt sich die Investition in eine smarte Lösung mit Lastmanagement und PV-Überschussfunktion.

Achten Sie in jedem Fall darauf, dass ein qualifizierter Fachbetrieb die Installation übernimmt und die Wallbox beim Netzbetreiber angemeldet wird. So schaffen Sie die perfekte Ladeinfrastruktur für Ihr Zuhause.

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